Gelsenkirchen: Schrottimmobilien sollen abgerissen werden

Die Häuser an der Emil-Zimmermann-Allee Ecke Horster Straße sollen weichen - notfalls auch gegen den Willen der Eigentümer.

Ein abrissreifes Hochhaus auf der Horster Straße Ecke Emil-Zimmermann-Allee in Gelsenkirchen-Buer
© Heinrich Jung / FUNKE Foto Services

Das hat Oberbürgermeister Frank Baranowski jetzt angekündigt. Seit Jahren gammeln die Häuser auf der Grenze zu Beckhausen vor sich hin. Gespräche mit den Eigentümern seien erfolglos geblieben, hat Oberbürgermeister Baranowski gesagt. Deswegen will er jetzt ein Gesetz nutzen, das einer Stadt in engen Grenzen erlaubt, auch gegen den Willen der Eigentümer zu handeln. Bis die Abrissbagger aber wirklich rollen können, wird es noch dauern. Zunächst muss die Stadt Gelsenkirchen nochmal genau prüfen, ob und wie sie den Abriss organisieren kann. Dann dürfen sich die Eigentümer noch mal dazu äußern und erst danach kann ein möglicher Abriss starten - an dem sich die Eigentümer im Übrigen auch finanziell beteiligen müssen.

Gute Erfahrungen in Gladbeck

Die Stadt Gladbeck hat zuletzt gute Erfahrungen mit diesem Gesetz gemacht und so den Abriss des Schrotthochhauses in Rentfort-Nord durchsetzen können. Noch in diesem Jahr soll der Abriss starten, die Stadt beteiligt sich mit einigen hunderttausend Euros an den Kosten. Auch das Land NRW fördert den Abriss. 

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