Gelsenkirchen: Schwebe-Busse über der Kurt-Schumacher-Straße

Die Gelsenkirchener FDP will sogenannte „Upbusse“ in die Stadt holen, um den Verkehr zu entlasten und den öffentlichen Nahverkehr attraktiver zu machen. Als Teststrecke schlägt die Partei die Kurt-Schumacher-Straße vor.

© Foto: © upbus.rwth-aachen.de
  • Upbus ist gleichzeitig Elektrobus und Seilbahngondel
  • RWTH Aachen hat neue Kupplung für direkte Verbindung mit dem Seil entwickelt
  • Stadt Gelsenkirchen hält Kurt-Schumacher-Straße als Teststrecke für völlig ungeeignet

Entwickelt wurde der Upbus an der RWTH Aachen entwickelt. Er fährt selbstständig, mit Elektroantrieb und bei Bedarf auch als Seilbahn über der Stadt. Er ist sozusagen Elektrobus und Seilbahngondel zugleich. Die Fahrgäste müssen nicht mühsam aus- und wieder einsteigen, um in die Gondel der Seilbahn zu gelangen. Stattdessen verbindet sich der Bus über eine neu entwickelte Kupplung direkt mit dem Seil. Das Fahrgestell und die Batterie bleiben zurück und können in der Zwischenzeit aufgeladen werden.

Die Stadt Gelsenkirchen steht dem Ganzen eher kritisch gegenüber. Die Kurt-Schumacher-Straße sei als Teststrecke völlig ungeeignet. Durch den 7,5 Minuten-Takt der Straßenbahnlinien 301 und 302 sei die Verbindung zwischen Buer und dem Süden ohnehin schon sehr gut. 

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