Gelsenkirchen soll von Hilfen zum Kohleausstieg profitieren

Die Stadt steht auf der Förderliste des Bundeswirtschaftsministeriums. Wie viel Geld es genau gibt, steht noch nicht fest.

Steinkohlekraftwerk Gelsenkirchen-Scholven

Insgesamt will der Bund gut eine Milliarde Euro für Städte zur Verfügung stellen, in denen wegen des Kohleausstiegs Steinkohlekraftwerke schließen müssen. Das Uniper-Kraftwerk in Gelsenkirchen-Scholven soll bis 2022 zum Gaskraftwerk umgebaut werden. Damit bleibt der Standort zwar grundsätzlich erhalten, es werden aber mindestens 160 Arbeitsplätze wegfallen. Gelsenkirchens Oberbürgermeister Frank Baranowski hatte sich mehrfach dafür stark gemacht, dass die Ruhrgebietsstädte beim Kohleausstieg nicht hinten rüber fallen. Neben Gelsenkirchen sollen von den Bundeshilfen unter anderem auch die Steinkohle-Standorte Herne und Duisburg profitieren. Der Bundestag will das Gesetz zum Kohleausstieg bis Ende des Jahres verabschieden.

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