Gelsenkirchen: SPD lehnt Mülldeponie-Erweiterung weiter ab

Die Gelsenkirchener SPD ist weiter gegen die geplante Erweiterung der Zentraldeponie im Emscherbruch.

Die Mülldeponie in Gelsenkirchen
© Joachim Kleine-Büning / FUNKE Foto Services GmbH

Das ist nach einem Gespräch der Sozialdemokraten mit ihren Kollegen aus der Nachbarstadt Herne und dem Deponiebetreiber AGR klar geworden. Um mehr Abfälle lagern zu können, will die AGR die Deponie unter anderem zehn Meter höher machen. So könnte die Deponie noch bis 2030/31 genutzt werden. Kommt die Erweiterung nicht, wäre sie schon Ende 2022 voll. Über die Erweiterung entscheidet die Bezirksregierung. Sollte die Behörde ihr OK für den Ausbau geben, will die SPD darauf pochen, dass mit dem Deponiebetrieb auf jeden Fall spätestens in zwölf Jahren Schluss ist. Damit die Entsorgungssicherheit aber auch nach nach einer Schließung der Zentraldeponie im Emscherbruch gesichert ist, fordert die SPD die Landesregierung auf, nach anderen Deponiestandorten außerhalb von Gelsenkirchen und Herne zu suchen. 

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