
- Kind war erst fünf Jahre alt
- Täter darf zehn Jahre nicht einreisen
Die Ausländerbehörde Gelsenkirchen hat einen Straftäter in sein Heimatland Indien abgeschoben. Das hat die Stadt mitgeteilt. Der Mann lebte damals in Gelsenkirchen. Am besagten Tag riss der damals 23-Jährige ein zufällig ausgewähltes Kind (damals 5) am Bahnhof in Wuppertal an sich und sprang aufs Gleisbett, als sich ein einfahrender Zug näherte. Der Mann legt sich mit dem Kind genau zwischen die Schienen, als der Zug trotz Schnellbremsung über die beiden fuhr. Wie durch ein Wunder wurde nur das Kind leicht verletzt. Das Landgericht Essen ordnete danach die Unterbringung des Mannes in einer psychiatrischen Klinik an. Danach bemühte sich die Ausländerbehörde Gelsenkirchen hartnäckig um die Freigabe zur Abschiebung durch die Staatsanwaltschaft. In diesem Sommer wurde die Rückführung eingeleitet und jetzt umgesetzt. Der Inder darf für zehn Jahre nicht wieder nach Deutschland einreisen.