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Gelsenkirchen: Straftäter nach Indien abgeschoben
© Socrates Tassos / FUNKE Foto Services
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Gelsenkirchen: Straftäter nach Indien abgeschoben

In Gelsenkirchen hat die Ausländerbehörde einen Straftäter abgeschoben. Der Fall hatte 2018 für Aufsehen gesorgt: Ein Mann schnappte sich am Hauptbahnhof Wuppertal ein fremdes Kind und sprang damit ins Gleisbett.

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  • Kind war erst fünf Jahre alt
  • Täter darf zehn Jahre nicht einreisen
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Die Ausländerbehörde Gelsenkirchen hat einen Straftäter in sein Heimatland Indien abgeschoben. Das hat die Stadt mitgeteilt. Der Mann lebte damals in Gelsenkirchen. Am besagten Tag riss der damals 23-Jährige ein zufällig ausgewähltes Kind (damals 5) am Bahnhof in Wuppertal an sich und sprang aufs Gleisbett, als sich ein einfahrender Zug näherte. Der Mann legt sich mit dem Kind genau zwischen die Schienen, als der Zug trotz Schnellbremsung über die beiden fuhr. Wie durch ein Wunder wurde nur das Kind leicht verletzt. Das Landgericht Essen ordnete danach die Unterbringung des Mannes in einer psychiatrischen Klinik an. Danach bemühte sich die Ausländerbehörde Gelsenkirchen hartnäckig um die Freigabe zur Abschiebung durch die Staatsanwaltschaft. In diesem Sommer wurde die Rückführung eingeleitet und jetzt umgesetzt. Der Inder darf für zehn Jahre nicht wieder nach Deutschland einreisen.

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