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Gelsenkirchen weitet Konzept für sozialen Frieden aus
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Gelsenkirchen weitet Konzept für sozialen Frieden aus

Gelsenkirchen weitet ein erfolgreiches Konzept für mehr sozialen Frieden aus. Jetzt kommt das Konzept nach Bulmke-Hüllen und Schalke-Nord.

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  • Konzept aus Rotthausen und Horst wird ausgeweitet
  • Rund 315.000 Euro zusätzliche Mittel für das Vorhaben
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Die Stadt Gelsenkirchen setzt künftig auch in Bulmke-Hüllen und Schalke-Nord auf den sogenannten integrativen Ansatz, der sich bereits in Rotthausen und Horst bewährt hat. Vor rund drei Jahren hatte die Stadt dort begonnen, das Konzept umzusetzen. Laut Stadt belegen die Zahlen den Erfolg: In Horst sank die Zahl der Beschwerden im Jahr 2025 von 142 im Januar auf 14 im Dezember, in Rotthausen von 184 auf 13.

Für die Menschen in Bulmke-Hüllen und Schalke-Nord bedeutet das neue Konzept eine engere Zusammenarbeit von Stadt, Caritasverband und Deutschem Roten Kreuz. Oberbürgermeisterin Andrea Henze setzt auf den integrativen Ansatz, der viele unterschiedliche Kräfte und Handlungsmöglichkeiten bündelt: Die Stadt intensiviert die Sozialarbeit und Jugendhilfe, kommunaler Ordnungsdienst und Polizei stehen vor Ort im Austausch, zudem wird die Stadterneuerung vorangetrieben und gegen Problemimmobilien vorgegangen.

In keinem der beiden Stadtteile starte man bei null, betont Uwe Gerwin, Leiter des Referats Zuwanderung und Integration der Stadt Gelsenkirchen. In Schalke-Nord knüpfe man an die bestehende Quartiersarbeit mit dem DRK an, in Bulmke-Hüllen an die bewährte Zusammenarbeit mit der Caritas. In beiden Quartieren gibt es nun feste Ansprechpartner für das Konfliktmanagement vor Ort.

Für das neue Vorhaben stellt die Stadt rund 315.000 Euro an zusätzlichen Mitteln bereit, unter anderem zur Finanzierung von neuem Personal. Der Erfolg des Konzepts wird monatlich statistisch erfasst, zusätzlich gibt es Quartalsberichte. Bei der Schulmittlung in Horst und Rotthausen kehrten von 330 erfassten Fällen 155 Kinder und Jugendliche bis zum Sommer wieder regelmäßig zur Schule zurück. Zwischen Juli 2023 und Ende 2025 wurden nach Angaben der Stadt mehr als 120 Konflikte reguliert. Im Zuge der Stadterneuerung wurden in Schalke-Nord bislang 17 Problemimmobilien angekauft und fünf davon abgerissen, in Bulmke-Hüllen vier angekauft und eine abgerissen.

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