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Gelsenkirchen zeigt Interesse an Verpackungssteuer
© Oliver Mengedoht / FUNKE Foto Services
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Gelsenkirchen zeigt Interesse an Verpackungssteuer

Gelsenkirchen gehört zu 155 Städten in Deutschland, die mit einer Abgabe auf Pizza-Schachteln und Co. gegen Müllberge vorgehen wollen.

Veröffentlicht: Samstag, 24.01.2026 08:25

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  • Deutschlandweit sind sieben Städte dabei
  • Bottrop hat eine Verpackungssteuer abgelehnt
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Gelsenkirchen zeigt Interesse an einer Steuer auf Einweg-Verpackungen von Restaurants und Imbissen. Das geht aus einer Umfrage der Deutschen Umwelthilfe hervor - insgesamt 155 deutsche Städte wollen so gegen Müllberge vorgehen. Bottrop dagegen hat eine Einführung nach eigener Prüfung abgelehnt.

Deutschlandweit sind schon sieben Städte konkret dabei, eine solche Steuer einzuführen - darunter Bonn, Bremen und Köln. 42 weitere Städte prüfen das gerade, und 21 beraten darüber in ihren Gremien.

Die Steuer funktioniert so: Restaurants und Imbisse müssen für jede Einweg-Verpackung eine Abgabe zahlen - zum Beispiel 50 Cent für eine Pizza-Schachtel. Das soll sie dazu bringen, auf Mehrweg-Behälter umzusteigen.

Wo die Steuer schon läuft, wirkt sie: In Tübingen hat sich die Nutzung von Mehrweg-Behältern fast verdoppelt. Drei Viertel der Betriebe haben ihren Einweg-Verbrauch reduziert. Und die Stadt hat im ersten Jahr eine Million Euro eingenommen.

Freiburg macht jetzt als dritte Stadt mit - ab Januar 2026. Bayern dagegen verbietet seinen Kommunen so eine Steuer komplett.

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