Gelsenkirchener Rat soll künftig kürzer tagen

Die Mehrheit im Rat der Stadt Gelsenkirchen wollte die Geschäftsordnung ändern - mit Erfolg. Dass Sitzungen erst mitten in der Nacht enden, soll so verhindert werden.

Ratssitzung in Gelsenkirchen
© Joachim Kleine-Büning / WAZ FotoPool
  • Sitzungen sollen künftig um 20 Uhr vorbei sein
  • Ein Ratsmitglied bleibt auch heute bei der Sitzung ausgeschlossen

Im Gelsenkirchener Stadtrat sollen die Sitzungen in Zukunft nicht mehr so lange dauern - und unkomplizierter werden. CDU, SPD, FDP und Grüne haben heute im Rat der Stadt durchgesetzt, dass dafür die Geschäftsordnung geändert wird.

Ratssitzungen im Hans-Sachs-Haus sollen künftig nach maximal fünf Stunden, also um 20 Uhr abends, vorbei sein. Dafür wird die Redezeit pro Fraktion verkürzt. Und: Wenn sich die Politik schon im Fachausschuss einig war, soll die endgültige Entscheidung im Rat abgekürzt werden. In der Vergangenheit war das oft ganz anders - dutzende Anträge, immer neue Diskussionen und Streit sorgten dafür, dass die Sitzungen teils bis mitten in der Nacht dauerten. In der letzten Sitzung kam es sogar zum Eklat und ein Ratsmitglied beleidigte Oberbürgermeisterin Karin Welge. Der Abgeordnete ist auch heute von der Sitzung ausgeschlossen.

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