
© Activedia / pixabay.com
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- Richter werten die Tat als Körperverletzung mit Todesfolge
- Frau hatte zur Tatzeit 3,8 Promille im Blut
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Nach einer tödlichen Messerattacke auf ihren Ehemann hat das Essener Landgericht eine 69-jährige Gelsenkirchenerin zu viereinhalb Jahren Haft verurteilt. Die Richter sprachen bei der Urteilsverkündung von einer Familientragödie. Die Frau hatte gestanden, ihrem pflegebedürftigen Mann in der Neujahrsnacht nach einem heftigen Streit mehrfach in den Bauch gestochen zu haben. Laut Gericht wollte die stark betrunkene Täterin ihm dabei nur Schmerzen zufügen und ihn nicht töten. Nach der Tat ging die Gelsenkirchenerin ins Bett. Als sie gut zwei Stunden später wieder aufwachte, war ihr Mann bereits gestorben. Das Urteil lautet auf Körperverletzung mit Todesfolge.
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