GLA | BOT | GE: Jugendämter bei uns müssen öfter eingreifen

Im vergangenen Jahr gab es in Gladbeck, Bottrop und Gelsenkirchen mehr Verdachtsfälle auf Kindeswohlgefährung. Oft bestätigt sich der Verdacht auf eine akute Gefährdung zum Glück nicht.

© Pixabay
  • Gut 400 Verfahren mehr als im Vorjahr
  • Hinweise kamen von Polizei, Schulen und Verwandten

Die Jugendämter in unseren drei Städten müssen immer öfter aktiv werden, weil der Verdacht auf Kindeswohlgefährdung besteht. Im vergangenen Jahr gab es in Bottrop, Gelsenkirchen und im Kreis Recklinghausen mit Gladbeck fast 3.500 Verfahren. Das waren über 400 mehr als im Jahr davor. Glücklicherweise stellten die Behörden nur in einem kleinen Teil der Fälle fest, dass Kinder tatsächlich akut gefährdet waren. Oft brauchten die Eltern aber Unterstützung vom Jugendamt.

Behörden sind auf Hinweise angewiesen

Die meisten Hinweise auf Verdachtsfälle kommen von Polizei oder Gerichten, gefolgt von Kitas und Schulen. In einigen Fällen melden sich aber auch Verwandte oder Bekannte der betroffenen Familien beim Jugendamt. Jeder zehnte Hinweis bleibt anonym. 

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