GLA | BOT | GE: Land gibt grünes Licht für Ruhrgebietsprojekte

Das Land will dem Ruhrgebiet neuen Schwung geben. Die Landesregierung hat heute 74 Projekte aus der Ruhr-Konferenz beschlossen.

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Sie sollen das Ruhrgebiet in fünf Bereichen nach vorne bringen. Dazu gehören Verkehr, Wirtschaft, gesellschaftlicher Zusammenhalt, Energie und Umwelt sowie Bildung und Forschung. Beispielsweise soll es ein vernetztes Nahverkehrsangebot geben, damit soll das Reisen im ganzen Ruhrgebiet einfacher werden. Für einen besseren Kampf gegen Clankriminalität im Ruhrgebiet ist eine gemeinsame Dienststelle mehrerer Behörden geplant. Das Thema Altschulden der Städte wurde ausgeklammert.

Oberbürgermeister Frank Baranowski ist vom Land enttäuscht

Enttäuscht ist Gelsenkirchens Oberbürgermeister Frank Baranowski über das Ergebnis. Der große Wurf fürs Ruhrgebiet fehlt, so der SPD-Politiker. Gelsenkirchen habe 45 Vorschläge eingereicht, nicht ein einziger sei von der Landesregierung berücksichtigt worden. Auch die von mehreren Städten geforderte Emscher-Universität hat es nicht auf die Projektliste geschafft. Die Ruhr-Konferenz war Ende August 2018 gestartet worden. Über mehrere Jahre hinweg will die Landesregierung zusammen mit den Städten, Hochschulen und Verbänden das Ruhrgebiet fit für die Zukunft machen. 

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