
- Elektroauto-Bestand liegt in allen drei Städten nur bei rund zwei bis drei Prozent
- Land und Bund setzen auf Kaufprämien, um den Umstieg zu beschleunigen
In Bottrop waren zum Stichtag Anfang Oktober rund 2.115 reine Elektroautos zugelassen, was einem Anteil von etwa drei Prozent am gesamten Pkw-Bestand ausmacht. In Gladbeck lag die Quote mit rund 1.101 batterieelektrischen Fahrzeugen bei etwa 2,6 Prozent. Gelsenkirchen zählt ebenfalls zu den Städten mit einer niedrigen E-Auto-Dichte. Hier liegt der Anteil bei rund 2,5 Prozent und damit deutlich unter dem Landesdurchschnitt. Trotz steigender Zulassungszahlen bleibt das Elektroauto für viele Menschen bei uns noch eine Ausnahme. Gründe dafür sind unter anderem die weiterhin hohen Anschaffungskosten und Unsicherheiten bei der Förderung. Die Landesregierung rechnet allerdings damit, dass geplante Kaufprämien des Bundes bald für mehr Neuzulassungen sorgen könnten. Positiv entwickelt sich parallel der Ausbau der Ladeinfrastruktur in Nordrhein-Westfalen. Auch wenn der Großteil der Ladevorgänge weiterhin zu Hause oder am Arbeitsplatz stattfindet, profitieren auch die Städte bei uns von einem landesweiten Ausbau öffentlicher Ladepunkte. Langfristig soll das die Alltagstauglichkeit von Elektroautos verbessern und mehr Autofahrer zum Umstieg bewegen.