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Im Labormobil des VSR-Gewässerschutz werden Brunnenwasser-Proben untersucht
© Heiko Kempken / FUNKE Foto Services
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Gladbeck: Kreis untersucht private Brunnen auf Schadstoffe

Wegen einer alten Grundwasser-Verunreinigung rund um die Sandstraße in Gladbeck kündigt der Kreis Recklinghausen neue Wassertests an.

Veröffentlicht: Mittwoch, 27.05.2026 06:02

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  • Kreis schreibt Anwohner des betroffenen Gebiets an
  • Schadstoffe sind teils bis in 40 Meter Tiefe gesickert
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In Gladbeck prüft der Kreis Recklinghausen demnächst wieder private Brunnen auf Giftstoffe. Es geht um den Bereich rund um die Sandstraße, die Bottroper Straße und die Friedenstraße. Dort ist das Grundwasser schon länger mit Chemikalien belastet. Verursacher waren zwei ehemalige Betriebe - eine chemische Großreinigung und eine Metallwarenfabrik. Die Böden dort wurden zwar saniert, das Gift ist aber teilweise bis zu vierzig Meter tief ins Grundwasser gesickert.

Der Kreis schreibt euch jetzt direkt an, wenn ihr in dem betroffenen Gebiet in Gladbeck wohnt. Wer einen privaten Brauchwasserbrunnen im Garten hat, kann das Wasser dann kostenlos testen lassen. Schon 2010 wurden Wasserproben genommen. Hierbei wurden in einem Brunnen Schadstoffe festgestellt und die Nutzung des Wassers bis auf Weiteres untersagt.

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