Gladbeck: Schwelbrand an der Moltkehalde wird immer heißer

RAG stellt rund um die Halde Graf Moltke in Gladbeck-Brauck Schutzzäune und Warnschilder auf.

Die Moltkehalde in Gladbeck
© Hans Blossey / Funke Foto Services

Im Inneren der Halde schwelt seit Jahren ein Brand vor sich hin - kontrolliert und überwacht von Experten der RAG. Durch die Hitze hat sich der Schwelbrand jetzt aber verstärkt. Tief unter der Halde wurden Temperaturen von über 200 Grad Celsius gemessen. Dadurch könnten Wasserstoff, Kohlenmonoxid oder Methan austreten. Eine Gefahr für die Anwohner in Gladbeck-Brauck besteht laut RAG nicht. Die Moltkehalde ist auch nicht öffentlich zugänglich - trotzdem hat der Betreiber sicherheitshalber Absperrzäune und Warnschilder aufgestellt. Die Warnung gilt auch für Hundehalter, die widerrechtlich mit ihren Hunden auf dem Gelände spazieren gehen wollen. Die Halde an der Europastraße liegt auf dem Gelände der ehemaligen Zeche Graf Moltke. Der Schwelbrand könnte durch die Kohlereste im Boden entstanden sein. Er soll laut Stadt Gladbeck nicht für das Feuer auf der Halde am Donnerstag verantwortlich sein.

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