
Gurtpflicht missachtet: Dutzende Autofahrer bei Kontrollaktion gestoppt
In Gelsenkirchen sind immer noch viele ohne Gurt oder mit schlecht gesicherten Kindern unterwegs. Das zeigt eine Kontrollwoche der Polizei im Rahmen der europaweiten Aktion „Operation Seatbelt“.
Veröffentlicht: Montag, 16.03.2026 12:37
- Über 80 Verstöße festgestellt
- Polizei kündigt weitere Kontrollen an
Eine Woche lang, vom 9. bis 15. März, waren Beamtinnen und Beamte verstärkt im Stadtgebiet unterwegs und haben auf Sicherheitsgurte und Kindersitze geachtet.
Ihr Ergebnis: 52 Erwachsene hatten den Gurt gar nicht oder falsch angelegt. Dazu kamen 29 Kinder, die nicht richtig gesichert waren – also zum Beispiel ohne passenden Kindersitz oder nicht korrekt angeschnallt. Schwerpunkte der Kontrollen waren die Bereiche rund um die Flohmärkte an der VELTINS-Arena und an der Trabrennbahn.
Die Polizei macht mit der Aktion deutlich: Ein Gurt dauert nur einen kurzen Moment, kann aber im Unfallfall über schwere Verletzungen entscheiden. Auch auf kurzen Strecken kann viel passieren – vor allem, wenn ihr Kinder mit im Auto habt. Wer nicht angeschnallt ist, gefährdet nicht nur sich selbst, sondern auch alle anderen im Fahrzeug.
Hinter der Kontrolle steht das europaweite Netzwerk ROADPOL. Es will die Straßen sicherer machen – unter anderem durch gemeinsame Kontrollwochen wie diese, durch Aufklärung und durch klare Schwerpunkteinsätze. Die Polizei Gelsenkirchen will sich auch in Zukunft an solchen Aktionen beteiligen, um die Verkehrssicherheit in der Stadt weiter zu verbessern.