Hohes Alter der Infizierten schuld an hoher Gladbecker Todesrate

Zu dem Ergebnis kam eine Untersuchung des zuständigen Kreises Recklinghausen.

Microbiologe mit einer biologischen Probe, die mit dem Coronavirus kontaminiert ist. Auf der Probe ist das Etikett Covid-19 zu erkennen.
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Bislang gab es 17 Tote mit dem Coronavirus in Gladbeck - so viel wie in Bottrop und Gelsenkirchen zusammen. Fast die Hälfte der Verstorbenen lebte demnach in Seniorenheimen. Sie zählen zu sogenannten Hotspots, wenn es um die Infektionsgefahr geht, da dort viele Menschen auf relativ engem Raum zusammenleben. Im St. Barbarahospital hatte es darüber hinaus zwischenzeitlich 55 Corona-Fälle unter den Mitarbeitern gegeben. Mittlerweile gibt es dort keine Neuinfektionen. Und auch im gesamten Kreis ist die Zahl der Infizierten stark auf unter 200 gesunken. 

Insgesamt geringere Sterblichkeit als in den Vorjahren

Die Stadt Gladbeck hat heute Zahlen zur Gesamtsterblichkeit veröffentlicht, demnach liegt die Zahl sogar unter denen der Vorjahre. Vom 1. Januar bis zum 30. April starben im Stadtgebiet 263 Menschen, 2019 (302) und 2018 (331) waren es im selben Zeitraum immer deutlich mehr Sterbefälle - trotz aktueller Corona-Pandemie.

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