Kinderarmut bleibt ein Problem in Gelsenkirchen

Nirgendwo in Deutschland leben so viele Kinder in Hartz IV-Familien wie in Gelsenkirchen. Das ist das Ergebnis einer neuen Studie der Bertelsmann-Stiftung.

Kinder
  • Bundesweit 2,8 Millionen Kinder von Armut betroffen
  • Corona-Krise hat das Problem noch verschärft

Gut 41 Prozent der Kinder in Gelsenkirchen wachsen laut der Studie in schwierigen finanziellen Verhältnissen auf. In Bottrop sind es 22 Prozent, im Kreis Recklinghausen mit Gladbeck knapp 25 Prozent. Auch in Herne, Duisburg und Dortmund ist das Problem der Kinderarmut groß. Deutschlandweit sind laut der Bertelsmann-Stiftung 2,8 Millionen Kinder und Jugendliche von Armut betroffen.

Corona-Krise trifft gerade gefährdete Familien

Die Corona-Krise verschärfe das Problem noch, sagen die Forscher - wegen der Pandemie liegen viele Hilfsangebote brach. Außerdem drohe ein deutlicher Anstieg der Armut, weil die Krise vor allem finanziell schwache Familien treffe.

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