Kohleausstieg: Gelsenkirchen profitiert

Der Stadt steht durch die Schließung des Kraftwerks in Scholven Geld vom Bund zu

Steinkohlekraftwerk Gelsenkirchen-Scholven
  • Kraftwerk in Scholven soll bis Ende 2022 schließen
  • Umbau zu Gaskraftwerk im Februar gestartet

Vom heute beschlossenen Kohleausstieg wird auch die Stadt Gelsenkirchen profitieren. Das Uniper-Kraftwerk in Scholven soll bis Ende 2022 geschlossen werden - der Stadt steht somit Geld aus dem Fördertopf des Bundes zu. Insgesamt fließen daraus gut 660 Millionen Euro ins Ruhrgebiet, wie viel davon nach Gelsenkirchen geht, steht aber noch nicht fest.

Zukunft von Standort Scholven gesichert

Uniper selbst hat bereits Pläne für das Gelände in Scholven. Der Standort soll zum Gaskraftwerk umgebaut werden, im Februar sind die Bauarbeiten dazu gestartet. Durch den Umbau werden mindestens 160 Arbeitsplätze in Scholven wegfallen.

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