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Kokerei Bottrop: Vorsicht beim eigenen Gemüseanbau
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Kokerei Bottrop: Vorsicht beim eigenen Gemüseanbau

Wer in Welheim, der Boy oder in Batenbrock einen eigenen Garten hat, sollte ab sofort genauer hinschauen, was er anbaut und isst.

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  • Besonders Blattgemüse ist betroffen
  • Stadt Bottrop verteilt Verzehrempfehlungen

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Denn nicht jedes selbst gezogene Gemüse aus dieser Gegend ist unbedenklich. Grund dafür sind vorläufige Messungen rund um die Kokerei Bottrop. Die zeigen: Manche Pflanzen nehmen über die Luft Schadstoffe auf, und die setzen sich vor allem auf den Blättern ab. Besonders betroffen ist Blattgemüse mit großen, gekräuselten Blättern. Grünkohl zum Beispiel gehört dazu. Laut den Messungen ist er stärker belastet und sollte deshalb gar nicht oder nur selten gegessen werden Verzehrempfehlung. Auch Mangold, Spinat, Feldsalat, Rucola oder Kräuter wie Petersilie und Basilikum zählen zu dieser Gruppe.

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Wurzel-, Knollen- und Fruchtgemüse deutlich weniger belastet

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Etwas entspannter ist die Lage bei Gemüse, das einen festen Kopf bildet, wie Kopfsalat, Weißkohl oder Blumenkohl. Auch Wurzel-, Knollen- und Fruchtgemüse wie Zwiebeln, Radieschen, Tomaten oder Gurken sind nach jetzigem Kenntnisstand deutlich weniger belastet. Die könnt ihr also weiterhin ganz normal essen. Gleiches gilt für Obst wie Äpfel, Birnen oder Erdbeeren Verzehrempfehlung. Wichtig dabei: Vor dem Essen gründlich waschen oder schälen und bei Salat und Kohl die äußeren Blätter komplett wegschmeißen.

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Stadt Bottrop verteilt 7.000 Flyer mit Verzehrempfehlungen

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Damit ihr genau wisst, wo diese Empfehlungen gelten und was ihr bedenkenlos essen könnt, verteilt die Stadt Bottrop ab morgen rund 7.000 Flyer in den betroffenen Gebieten. Darauf sind die betroffenen Straßenzüge übersichtlich eingezeichnet, außerdem gibt es ausführliche Tipps zu Anbau und Zubereitung. Die Stadt betont: Die Empfehlungen basieren auf vorläufigen Messergebnissen und dem aktuellen Kenntnisstand. Es kann also sein, dass sich mit neuen Daten noch etwas ändert.

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