Laschet für Erhöhung der Pendlerpauschale

Alle drei bis vier Monate stellt sich NRW-Ministerpräsident Armin Laschet den Fragen der Journalisten in der Landeshauptstadt. Jedes Mal äußert er sich zu allen möglichen aktuellen politischen Ereignissen. Unser Landtagsstudio hat für euch seine wichtigsten Aussagen zusammengefasst.

© Laurence Chaperon

Was hält er vom Klimapaket der Bundesregierung?

"Das Programm der Bundesregierung ist gut (…) aber es ist noch nicht so ambitioniert, wie wir sein müssen."


Was hält er davon, dass die Pendlerpauschale erhöht werden soll, obwohl damit ja auch das Autofahren subventioniert wird?

"In Berlin-Mitte ist es simpel einfach zu sagen ‘steig auf die U- oder S-Bahn um’. Das ist im ländlichen Raum aber nicht möglich. Selbst wenn man wollte ist es nicht möglich. Deshalb ist hier eine Fairness wichtig."


Eine Bertelsmann-Studie zeigt, dass in den Kitas in NRW noch immer viel Personal fehlt. Wie kann dieses Problem gelöst werden?

"Was beschrieben wird ist der Fachkräftemangel. Das ist das größte Problem: Das wir nicht genug Erzieherinnen haben. Wir setzen den Schwerpunkt darauf, möglichst schnell mehr auszubilden. Finanziell ist das System aber mehr als auskömmlich."


Bei ThyssenKrupp gibt es große Probleme. Wie sieht er die Zukunft des Unternehmens?

"Ich würde nicht sagen, dass alles auf dem Weg der Zerschlagung ist. Man muss alles tun, dass das Unternehmen erhalten wird und wettbewerbsfähig bleibt. Dazu sind Strukturreformen erforderlich."


Greta Thunberg bekommt den alternativen Nobelpreis. Was hält er davon?

"Sie hat hunderttausende junge Leute auf der Welt motiviert, sich für Klimaschutz zu engagieren. Sie hat viel für das Thema Klima bewegt."


Seine erste Reaktion auf den Tod des ehemaligen französischen Präsidenten Chirac?

"Er war ein wichtiger Präsident - auch für die Deutsch-Französischen Beziehungen. Der mi Kanzler Schröder ganz eng zusammengearbeitet hat."

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