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Laufender Wasserhahn
© Thorsten Lindekamp / FUNKE FotoServices
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Legionellengefahr in Gladbeck, Bottrop und Gelsenkirchen

In Gladbeck, Bottrop und Gelsenkirchen ist die Legionellengefahr gerade jetzt während der Sommerferien erhöht. Die Tipps, um euch vor den gefährlichen Bakterien zu schützen, lest ihr hier.

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  • Nach dem Urlaub ist die Legionellengefahr besonders hoch
  • 60 Grad Wassertemperatur helfen gegen die gefährlichen Bakterien

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Bei uns in Gelsenkirchen, Bottrop und Gladbeck gilt: Legionellengefahr. Besonders während der Sommer in vollem Gange ist und viele Menschen in den Sommerurlaub fahren. Viele Wohnungen und Büros bleiben dann teils wochenlang leer, und Wassertemperaturen von 25 - 45 Grad sind der perfekte Nährboden für die gefährlichen Bakterien. Sie können eine Form der Lungenentzündung hervorrufen, davor warnt jetzt auch die AOK Nord:

„[Die Lungenentzündung] entwickelt sich typischerweise sehr rasch mit Brust- und Kopfschmerzen, Husten, Schüttelfrost und hohem Fieber von mehr als 40 Grad. Dabei kann es zu schweren Verwirrtheitszuständen kommen. […] Die Lungenentzündung verläuft häufig schwer und dauert rund vier Wochen.“

Es gibt auch schwächere Verläufe, da treten dann zum Beispiel Fieber und Gliederschmerzen auf. Die AOK Nord empfiehlt daher: Nicht die Hauswassertemperatur während des Urlaubs runter stellen – ab 55 Grad wird es nämlich richtig ungemütlich für Legionellen, noch besser sind 60 Grad. Nach dem Urlaub ist die Gefahr besonders hoch, deswegen gilt: viel Wasser heiß und kalt durchlaufen lassen.

Was viele noch nicht wissen: Nicht das Trinken des kontaminierten Wassers ist das Problem, sondern das Einatmen der von Legionellen befallenen Wassertröpfchen.

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