
- Nach dem Urlaub ist die Legionellengefahr besonders hoch
- 60 Grad Wassertemperatur helfen gegen die gefährlichen Bakterien
Bei uns in Gelsenkirchen, Bottrop und Gladbeck gilt: Legionellengefahr. Besonders während der Sommer in vollem Gange ist und viele Menschen in den Sommerurlaub fahren. Viele Wohnungen und Büros bleiben dann teils wochenlang leer, und Wassertemperaturen von 25 - 45 Grad sind der perfekte Nährboden für die gefährlichen Bakterien. Sie können eine Form der Lungenentzündung hervorrufen, davor warnt jetzt auch die AOK Nord:
„[Die Lungenentzündung] entwickelt sich typischerweise sehr rasch mit Brust- und Kopfschmerzen, Husten, Schüttelfrost und hohem Fieber von mehr als 40 Grad. Dabei kann es zu schweren Verwirrtheitszuständen kommen. […] Die Lungenentzündung verläuft häufig schwer und dauert rund vier Wochen.“
Es gibt auch schwächere Verläufe, da treten dann zum Beispiel Fieber und Gliederschmerzen auf. Die AOK Nord empfiehlt daher: Nicht die Hauswassertemperatur während des Urlaubs runter stellen – ab 55 Grad wird es nämlich richtig ungemütlich für Legionellen, noch besser sind 60 Grad. Nach dem Urlaub ist die Gefahr besonders hoch, deswegen gilt: viel Wasser heiß und kalt durchlaufen lassen.
Was viele noch nicht wissen: Nicht das Trinken des kontaminierten Wassers ist das Problem, sondern das Einatmen der von Legionellen befallenen Wassertröpfchen.