
Der Mai hat es in sich gehabt – zumindest, was den Regen angeht. Laut Auswertungen der Wasserwirtschaftsverbände Emschergenossenschaft und Lippeverband war der vergangene Monat in der Emscher-Lippe-Region deutlich nasser als üblich.
Im Emscher-Gebiet landete der Mai mit einem Gebietsmittel von knapp 99 Millimetern auf Platz 8 der nassesten Maimonate seit 1931 – der langjährige Durchschnitt liegt bei gerade mal 60 Millimetern. Fast täglich hat es geregnet – unterbrochen nur von einer rund achttägigen Trockenphase im letzten Monatsdrittel. An fünf Tagen registrierten die Messstationen sogar Starkregen. Und der Blick aufs große Ganze zeigt: Auch der gesamte meteorologische Frühling – also März bis Mai – war in beiden Gebieten nasser als im langjährigen Mittel.