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 Marl/ Recklinghausen: Polizei Recklinghausen verstärkt Präsenz
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Marl/ Recklinghausen: Polizei Recklinghausen verstärkt Präsenz

Recklinghausen (ots) -

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Nachdem mehrere Jugendliche am Samstagabend (17. Oktober) und am Montagabend (19. Oktober) in Marl-Hüls und in der Recklinghäuser Innenstadt für mehrere Einsätze gesorgt haben, verstärkt die Polizei ihre Präsenz in Marl und Recklinghausen.

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Die Jugendlichen hatten sich am Samstag in Marl-Hüls getroffen. In den Abendstunden warfen sie Feuerwerkskörper - unter anderem auch gegen ein Einsatzfahrzeug der Feuerwehr und zündeten eine Mülltonne an (Hier die Ursprungsmeldung: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/42900/6373972)

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Am Montagabend waren die Jugendgruppen wieder in Marl Hüls und auch in der Recklinghäuser Innenstadt unterwegs. In Marl setzten sie erneut eine Mülltonne in Brand, in Recklinghausen warfen sie Pyrotechnik - unter anderem in ein Einkaufszentrum. Bei den Vorfällen wurde niemand verletzt.

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Die Polizei leitete nach den Vorfällen entsprechende Strafverfahren (Widerstand, Sachbeschädigung durch Feuer) ein. In Recklinghausen konnte die Polizei am Montagabend bei zwei Jugendlichen (15 Jahre aus Dülmen und 16 Jahre aus Recklinghausen) illegale Pyrotechnik finden. Sie wurden mit zur Polizeiwache genommen. Es wurden Strafverfahren wegen des Verstoßes gegen das Sprengstoffgesetz eingeleitet. Bei den Einsätzen in den vergangenen Tagen überprüften die Beamtinnen und Beamten insgesamt mehrere Dutzend Jugendliche, stellten ihre Personalien fest und erteilten ihnen Platzverweise. Anschließend beruhigte sich die Situation an beiden Abenden und es kam zu keinen Folgeeinsätzen.

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Die Jugendlichen sind zwischen 14-18 Jahre alt und stammen überwiegend aus Marl und Recklinghausen. Die Polizei führt aktuell mit jedem vor Ort angetroffenen Jugendlichen eine Gefährderansprache durch. Dabei werden den Jugendlichen Folgen und Konsequenzen ihres Handels aufgezeigt. Auch Bereichsbetretungsverbote werden geprüft. Gegenstand der Ermittlungen ist auch, wer von den festgestellten Personen für welche Verstöße verantwortlich ist. In Marl und Recklinghausen wird die Polizei ab sofort deutlich verstärkt unterwegs sein. Ziel der erhöhten Präsenz ist es, weitere Störungen zu verhindern, bei Verstößen und Straftaten konsequent einzuschreiten und das Sicherheitsgefühl der Menschen in den Städten zu stärken. Außerdem ist es so möglich, flexibel auf Geschehnisse zu reagieren und auch entschlossen gegen größere Personengruppen vorzugehen. Die Polizei Recklinghausen tauscht sich dabei fortlaufend und in einem engen Schulterschluss mit der Stadt Marl aus. Die aktuellen Geschehnisse werden auch in die bereits laufenden Vorbereitungen für die Halloween-Nacht mit einbezogen. Die Polizei initiierte mit der Stadt in den vergangenen Jahren ein Bündel an Maßnahmen. Die vergangene Halloween - Nacht verlief daraufhin weitestgehend friedlich und ohne größere Vorkommnisse.

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