
- 1.500 neue Arbeitsplätze geplant
- Bauarbeiten starten im Sommer
Auf dem Gelände der ehemaligen Zeche Westerholt soll es schon bald vorangehen. Staatssekretärin Silke Krebs hat der Entwicklungsgesellschaft Neue Zeche Westerholt nun einen Förderbescheid in Höhe von 56,2 Millionen Euro überreicht. Das Geld stammt aus dem 5-Standorte-Programm von Bund und Land NRW und ermöglicht die Entwicklung des ehemaligen Zechengeländes an der Grenze zwischen Gelsenkirchen-Hassel und Herten. Im Sommer können die ersten Bagger mit den Vorarbeiten beginnen. Bis 2030 soll der erste Bauabschnitt abgeschlossen sein.
"15-Minuten-Stadt"
Das neue Stadtquartier folgt dem Konzept einer 15-Minuten-Stadt, bei der Arbeiten, Wohnen, Freizeit, Kultur und Erholung in unmittelbarer Nähe möglich sind. Dadurch soll für euch eine hohe Lebens- und Aufenthaltsqualität entstehen. Insgesamt sind rund 1.500 neue Arbeitsplätze geplant - nachhaltig und klimaneutral. Die Vermarktung der Gewerbeflächen ist ab 2029 vorgesehen. Ein besonderer Schwerpunkt der ersten Bauphase liegt auf der früheren Holzlagerfläche im Osten des Areals. Geplant ist eine neue Hauptachse von der Marler Straße bis zum künftigen S-Bahn-Haltepunkt Herten-Westerholt.
Landmarken bleiben erhalten
Das industrielle Erbe des Standorts wird bewusst bewahrt: 13 historische Gebäude, darunter die weithin sichtbaren Schachttürme als Landmarken, sollen erhalten und neu genutzt werden.
