Mutmaßlicher Bestechungsskandal bei den Gelsendiensten

Die Gelsenkirchener Polizei ermittelt gegen mehrere Mitarbeiter des städtischen Entsorgers.

© Ingo Otto / FUNKE Foto Services
  • Vorwurf: Sonder-Müllabfuhren gegen Schmiergeld
  • Auch Drogenbesitz und -handel stehen im Raum

Beim Gelsenkirchener Entsorger Gelsendienste gibt es einen mutmaßlichen Bestechungsskandal. Die Polizei hat heute bestätigt, dass sie gegen mehrere Mitarbeiter ermittelt. Es geht um den Verdacht der Korruption und Bestechlichkeit. Die Verdächtigen sollen für die Entsorgung von Müll wiederholt Geld angenommen haben. Laut Polizei steht auch im Raum, dass die Gelsendienste-Mitarbeiter Abfälle illegal entsorgt haben. Außerdem gebe es einen Anfangsverdacht wegen Drogenbesitzes und Drogenhandels.

Nach Informationen der WAZ geht es um die Besatzungen von zwei Müllwagen des städtischen Entsorgers. Sie sollen über Jahre Supermärkte und Imbisse gegen Schmiergeld außer der Reihe angefahren haben. So soll ein Schaden im mittleren fünfstelligen Bereich entstanden sein. 

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