
- Gesamter Umbau soll bis 2030 fertig sein
- Betrieb läuft während der Bauarbeiten weiter
Dort sollen Kinder mit Atem- und Schlafproblemen genauer untersucht werden können. Das ist ein erster Baustein für den großen Umbau der Kinderklinik, den die Knappschaft Kliniken planen.
Nach Angaben der Klinik stehen insgesamt 24,5 Millionen Euro Fördergeld vom Land NRW bereit. Mit diesem Geld soll in Buer eine moderne „Kinderklinik 4.0“ entstehen. Ziel ist es laut Kliniken, Kinder und Jugendliche in der Region besser zu versorgen – gemeinsam mit den anderen Kinderkliniken im Verbund der Knappschaft Kliniken.
Ein Schwerpunkt soll hier in Buer die Kinderpneumologie werden, also die Behandlung von Lungenerkrankungen bei Kindern. Das neue Schlaflabor gehört dazu. Kinder, die zum Beispiel nachts schlecht Luft bekommen oder auffällig unruhig schlafen, sollen dort kindgerecht untersucht werden. Nach Plan der Knappschaft Kliniken soll der gesamte Umbau bis 2030 fertig sein. Der Betrieb der Kinderklinik läuft in dieser Zeit weiter.
Aufgabenteilung im Klinikverbund
Die Standorte im Verbund sollen sich gegenseitig ergänzen: In Gelsenkirchen-Buer bleiben vor allem die Bereiche Kinderchirurgie, Unfallchirurgie, Neurochirurgie und Intensivmedizin für Kinder im Fokus. Bottrop und Marl konzentrieren sich stärker auf Geburten und auf Erkrankungen, die ohne Operation behandelt werden.
Was sich in Buer baulich verändern soll
Parallel dazu soll die Kinderklinik in Buer Schritt für Schritt umgebaut werden. Nach Informationen der Knappschaft Kliniken sind unter anderem diese Maßnahmen geplant:
- Neubau einer Kinderintensivstation
- ein eigener, spezialisierter Bereich für Kinder in der Zentralen Notaufnahme
- Investitionen in die Kinderradiologie
- Ausbau eines Kinder-Kopf-Zentrums mit Kinderneurochirurgie, Neuropädiatrie und HNO
- Umbau der Stationen zu maximal Zwei-Bett-Zimmern, mit besseren Möglichkeiten, dass Eltern mit im Zimmer bleiben
- energetische Sanierung des Gebäudes mit Sonnenschutz und Klimaanpassung
- Erweiterung der Tagesklinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie
- mehr Spezialsprechstunden in einer zentralen Aufnahmeeinheit