Petrolkoks: Bezirksregierung wehrt sich gegen Vorwürfe

Auf der Zentraldeponie Emscherbruch in Gelsenkirchen wurden und werden keine unbehandelten Rückstände aus der Shell-Raffinerie entsorgt. Das hat die zuständige Bezirksregierung Münster jetzt klargestellt.

Die Mülldeponie in Gelsenkirchen
© Joachim Kleine-Büning / FUNKE Foto Services GmbH

Die Rückstände werden von einem Fachunternehmen so aufbereitet, dass sie dauerhaft und sicher gelagert werden können. Die Entsorgung auf der Deponie entspreche den abfallrechtlichen Vorgaben, betont die Aufsichtsbehörde. Ende des Monats sollen Vertreter der Bezirksregierung und der Deponiebetreiber auch im Gelsenkirchener Umweltausschuss Rede und Antwort stehen. Mitte Dezember hatte das NRW-Umweltministerium eine Liste mit 23 Standorten veröffentlicht, an denen Rückstände aus der Shell-Raffinerie eingesetzt wurden oder werden, die mittlerweile als gefährlich gelten. Unter den Standorten sind auch die Gelsenkirchener Zentraldeponie, die Kokerei Prosper in Bottrop und die Gladbecker Firma Mineralplus.

Hier gibt es weitere Infos

In einem FAQ klärt das NRW-Umweltministerium Fragen und Antworten zum Thema Raffinerie-Rückstände.

Die Bezirksregierung Münster hat eine Schwerpunktseite zusammengestellt.

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