
- 41-Jähriger Fahrer hatte möglicherweise Cannabis im Blut
- Airbag war nicht am Lenkrad, sondern lag im Kofferraum
Unter dem Motto "Trucks and Bus" hat die Polizei in der letzten Woche (17.-23. November) europaweit den Straßenverkehr genauer unter die Lupe genommen. Auch die Polizei Gelsenkirchen war dabei.
Insgesamt 98 LKW wurden innerhalb einer Woche im Gelsenkirchener Stadtverkehr kontrolliert, dabei haben die Beamten mehr als doppelt so viele Verstöße entdeckt. Zu den insgesamt 193 Verstößen zählen unter anderem 24 überladene Fahrzeuge und drei Fahrzeuge, die gegen die Gefahrengutbestimmung verstoßen haben. Ein Wagen durfte wegen technischer Mängel nicht weiterfahren und ein Fahrer war ohne Führerschein unterwegs. Bei einem 41-jährigen Essener hatten die Beamten den Verdacht, dass er Cannabis geraucht hatte, deshalb haben sie ihm Blut abgenommen.
Am Donnerstag (20. November) hat die Polizei Gelsenkirchen außerdem auffällige Autos aus dem Verkehr gezogen. Bei einem Mercedes haben die Beamten gleich mehrere Mängel entdeckt: Das Luftfahrwerk der Hinterachse war kaputt, der Auspuff war manipuliert, sodass er sehr viel lauter war, als er hätte sein dürfen und der Airbag war nicht am Lenkrad, sondern im Kofferraum. Auch ein Range Rover Sport hat zu viel Krach gemacht: Die Endschalldämpfer waren laut Polizei gänzlich leergeräumt.
Herr dieser europaweiten Kontrollaktion war das europaweite Netzwerk ROADPOL (European Roads Policing Network). Durch koordinierte Kontrollen, wirkungsvolle Prävention und klare Aufklärung will es die Straßen sicherer machen.