
- Atomkraftgegner kritisieren marode Infrastruktur
- Der genaue Zeitpunkt für die Transporte ist noch offen
Ab 11 Uhr machen sich die Teilnehmer am Autobahnrastplatz Bottrop-Süd auf den Weg, um gegen die Atomtransporte von Jülich nach Ahaus zu protestieren. Die Atomkraftgegner üben scharfe Kritik an der maroden Infrastruktur entlang der Strecke, die ihrer Meinung nach ein Sicherheitsrisiko darstellt. Besonders der Abschnitt in Bottrop-Süd wird als potenzielles Nadelöhr für die Transporte gesehen. Ursprünglich wollte die Polizei den Zugang über Brücken, die die Autobahn 2 queren, sperren lassen. Doch ein Gericht entschied, dass die Demonstration trotzdem stattfinden darf – ohne Gefahr für den Verkehr. Damit können die geplanten Proteste wie geplant ablaufen.
Was den Beginn der Castortransporte betrifft, bleibt die genaue Zeit noch offen. Ein Berliner Gericht hat allerdings entschieden, dass die Transporte, die hochradioaktive Materialien enthalten, bald stattfinden dürfen. Trotz einer Beschwerde des BUND beim Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg gibt es keine Verzögerung der Transporte.