
- Anklage u.a. wegen versuchten besonders schweren Raubes
- Verdächtige sollen Opfer auf der A43 mit Blaulicht angehalten haben
Zwei Männer aus Gelsenkirchen stehen ab heute (09.02.) wegen eines brutalen Überfalls an der A43 vor dem Essener Landgericht. Die 24- und 36-Jährigen sollen vor gut zwei Jahren einen Mann auf der A43 verfolgt haben. Das Opfer hatte vorher in einer Spielbank fast 26.000 Euro gewonnen, was die beiden Angeklagten laut Staatsanwaltschaft beobachtet hatten.
In Höhe von Dülmen sollen sie den Wagen des Mannes angehalten haben. Dafür schalteten sie laut Anklage ein Blaulicht an, um eine Polizeikontrolle vorzutäuschen. Am Auto sollen sie ihr Opfer dann mit Reizgas besprüht und mit einer Pistole geschlagen haben. Der Mann wehrte sich so heftig, dass die beiden Gelsenkirchener laut Staatsanwaltschaft ohne das Geld verschwanden - dafür aber mit dem Handy und dem Autoschlüssel des Opfers.
Das Urteil in dem Prozess soll kommende Woche Donnerstag (19.02.) fallen.