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Ein Justizbeamter im Gerichtsgebäude
© Kerstin Kokoska / Funke Foto Services
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Prozess um geplatzte Verlobung in Gladbeck

Vier Männer aus Gladbeck stehen seit heute vor dem Essener Landgericht - unter anderem wegen gefährlicher Körperverletzung.


Veröffentlicht: Montag, 02.03.2026 11:36

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  • Opfer sollte Schuld sein an Trennung
  • Vorwürfe: Schläge, Tritte und Filmaufnhamen
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Gefährliche Körperverletzung und Verletzung des höchstpersönlichen Lebensbereichs - das sind nur zwei von mehreren Anklagepunkten, für die sich seit heute vier Männer aus Gladbeck verantworten müssen. Am Vormittag ist der Prozess am Essener Landgericht gestartet. Die Angeklagten sind zwischen 27 und 29 Jahre alt. Sie sollen vor knapp zwei Jahren auf einen Bekannten eingeschlagen und -getreten haben. Dabei sollen sie auch einen Holzstock oder einen Totschläger benutzt haben. Als der Mann am Boden lag, sollen sie ihn auch noch gefilmt haben.

Die Staatsanwaltschaft vermutet, dass hinter der Tat eine geplatzte Verlobung steckt: Das Opfer soll einem der mutmaßlichen Täter eine Frau vorgestellt haben - die sich erst mit dem Angeklagten verlobt, sich dann aber von ihm getrennt hatte. Dafür machte der Gladbecker laut Anklage das Opfer verantwortlich - und wollte es zusammen mit seinen Komplizen bestrafen. Das Urteil in dem Fall soll in gut drei Wochen fallen.    

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