Razzia wegen Ermittlung gegen unseriöse Handwerksfirmen

Bei einer Razzia gegen unseriöse Handwerksbetriebe hat es heute auch in Gelsenkirchen eine Durchsuchung gegeben.

© Narciandi
  • Bande soll Arbeiten nicht erledigt und hohe Rechnungen gestellt haben
  • Polizei geht von mehr als 30 Opfern aus

Die Ermittlungen der Polizei richten sich gegen eine Bande, die Handwerkskunden in NRW, Hamburg und Baden-Württemberg betrogen haben sollen. Die fünf Männer und zwei Frauen sollen im gesamten Bundesgebiet Handwerksfirmen betrieben haben. Im Internet hatten die Verdächtigen demnach Anzeigen geschaltet, in denen sie vor allem Notdienste anboten. Zum Termin aber wurden die Arbeiten nicht fachgerecht oder gar nicht erledigt. Anschließend wurde laut Polizei ein viel zu hoher Lohn gefordert und teilweise Druck auf die Kunden gemacht. Insgesamt wurden sieben Wohnungen und eine Gefängniszelle durchsucht. Dabei wurden u.a. Handys, Computer und Bargeld sichergestellt. Die Polizei spricht von mehr als 30 Opfern.

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