Recklinghausen: Tatverdächtiger nach Betrugsversuch festgenommen

Ein 69-jähriger Mann aus Recklinghausen hat am Donnerstagnachmittag einen "Schockanruf" bekommen, sofort den Betrug erkannt und die Polizei angerufen.

Es war die bekannte Masche: Eine Frau gab sich am Telefon als Angehörige aus und gaukelte mit weinender Stimme vor, sie haben einen tödlichen Verkehrsunfall verursacht. Nur wenn eine (hohe) Kaution gezahlt würde, käme sie aus dem Gefängnis frei. Der Recklinghäuser ging zum Schein auf die Forderungen ein und informierte gleichzeitig die Polizei. Bei der vereinbarten Geldübergabe bemerkte der Abholer dann offensichtlich, dass etwas nicht planmäßig lief - und flüchtete mit einem Auto. Bei der Fahndung wurde auch ein Hubschrauber eingesetzt. Noch am Nachmittag konnte ein 24-jähriger Tatverdächtiger festgenommen werden. Er soll noch heute einem Haftrichter vorgeführt werden. Die weiteren Ermittlungen - auch zu möglichen Komplizen - dauern an.

Im Kreis Recklinghausen und der Stadt Bottrop kommt es derzeit häufiger zu "Schockanrufen". In den meisten Fällen reagieren die Menschen richtig und lassen sich auf Nichts ein. Leider kam es in den vergangen Wochen aber auch vor, dass die "Geschichte" geglaubt wurde und viel Geld an Betrüger übergeben wurde. Die Betrüger gehen raffiniert vor und haben schauspielerisches Talent.

Unsere Bitte: Warnen Sie auch Ihre Eltern, Großeltern und andere Bekannte vor den Maschen der Betrüger. Wenn Sie einen Betrugsanruf bekommen oder auch nur den Verdacht haben, dass es ein solcher ist: Legen Sie auf und wählen sie selbst die 110. Und das Allerwichtigste: Übergeben Sie kein Geld an Personen, die sie nicht kennen!

Rückfragen bitte an:

Polizeipräsidium Recklinghausen Pressestelle Annette Achenbach Telefon: 02361 55 1033 E-Mail: pressestelle.recklinghausen@polizei.nrw.de Verfolgen Sie unsere Meldungen auch auf: https://recklinghausen.polizei.nrw/ www.facebook.com/polizei.nrw.re https://www.instagram.com/polizei.nrw.re/ https://twitter.com/polizei_nrw_re

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