
- Vier "Wüstentage" mit mindestens 35 Grad
- Rekord am 26. Juni: 39,4 Grad in Bottrop gemessen
Im Juni hat die Hitze bei uns in der Emscher-Lippe-Region Rekordwerte erreicht. Das zeigen aktuelle Auswertungen der Wasserwirtschaftsverbände Emschergenossenschaft und Lippeverband. Vom 18. bis zum 28. Juni lagen die Lufttemperaturen elf Tage in Folge bei mindestens 30 Grad – das entspricht der Definition einer Hitzewelle. Zwischen dem 24. und 27. Juni gab es sogar sogenannte Wüstentage mit mindestens 35 Grad. Den absoluten Höchstwert gab es am 26. Juni: An gleich vier Messstationen – darunter in Bottrop – wurden 39,4 Grad Lufttemperatur gemessen. Das ist der höchste Juni-Wert, den die Verbände je aufgezeichnet haben. Die extremen Temperaturen können Gewässer und Böden stark belasten – und zeigen laut den Experten einmal mehr, wie wichtig eine klimaresiliente Stadtentwicklung in der Region ist.
Trotz des trockenen Wetters, blieb der Regen bei uns nicht aus. Im Emscher-Gebiet fielen im Juni im Schnitt nur knapp 40 Liter Regen pro Quadratmeter – der langjährige Durchschnitt liegt bei 74. Trotzdem hat es an 15 von 30 Tagen geregnet – und an sechs Tagen sogar mit Starkregen. Den geringsten Niederschlag in der Region verzeichnete das Pumpwerk Bottrop-Eigen mit nur gut 31 Litern pro Quadratmeter.