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Roboter Temi hilft jetzt im Bottroper Bürgerbüro
© Stadt Bottrop
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Roboter Temi hilft jetzt im Bottroper Bürgerbüro

Ein Roboter weist euch im Botroper Rathaus den Weg und prüft, ob ihr alle Unterlagen für euren neuen Ausweis dabeihabt.

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  • Roboter soll bei einfachen Anliegen helfen
  • Temi wird zwei Wochen getestet

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Genau das testet die Hochschule Ruhr West derzeit mit dem Dienstleistungsroboter Temi im Bürgerbüro. Temi begrüßt euch am Empfang und nimmt eure Anliegen über einen Touchscreen entgegen. Ihr könnt aber auch mit dem Roboter sprechen – auf Deutsch oder Englisch. Bei der Spracheingabe wird künstliche Intelligenz eingesetzt. Die Antworten sucht Temi in einer bereits vorhandenen Datenbank. Der Roboter soll vor allem bei einfachen und häufigen Anliegen helfen. Er prüft zum Beispiel, welche Unterlagen für Ausweispapiere oder die Anmeldung einer neuen Wohnadresse nötig sind. Die Informationen könnt ihr per QR-Code auf euer Smartphone übertragen.

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Checkliste und Wegweiser auf zwei Rädern

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Temi hilft außerdem bei der Orientierung im Gebäude. Nach Angaben der Hochschule zeigt er unter anderem den Weg zur Wohngeldstelle, zum Fotoautomaten und zu den Toiletten. Kann der Roboter ein Anliegen nicht beantworten, verweist er die Besucherinnen und Besucher an die Infotheke.

Hinter dem Test stehen Studierende des Masterstudiengangs Mensch-Technik-Interaktion und das Ruhrbots-Team der Hochschule Ruhr West. Sie wollen herausfinden, wie verständlich die Bedienung ist und ob die Nutzerinnen und Nutzer schnell die passenden Informationen bekommen. Untersucht wird auch, an welchen Stellen Vorgänge abgebrochen werden und wo das System verbessert werden muss.

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Temi soll Mitarbeiter entlasten

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Die Forschungsbeobachtung läuft laut Mitteilung zwei Wochen lang bis zum 9. Oktober. Zusätzlich können Besucherinnen und Besucher ihre Erfahrungen in einem Fragebogen festhalten. Auch die Erwartungen der Beschäftigten im Bürgerbüro fließen in das Projekt ein.

Temi soll die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter am Empfang bei Routineaufgaben entlasten. Bis ein solcher Roboter fest zum Arbeitsalltag im Bürgerbüro gehört, dürfte es nach Einschätzung des Projektteams allerdings noch dauern.

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