Schalke: "Ruf des Vereins hat Schaden genommen"

Vorstand veröffentlicht Erklärung nach der Ehrenratssitzung zum Thema Tönnies.

Schalke-Vorstand Peter Peters
© Oliver Mengedoht / FUNKE Foto Services

Man sei sich des Schadens bewusst, den der Verein in den letzten Tagen erlitten habe, schreiben die Vorstandsmitglieder Alexander Jobst, Peter Peters und Jochen Schneider in ihrer Erklärung. Allerdings lasse man den Ruf nicht auf eine diskriminierende Aussage reduzieren. Der FC Schalke stehe für eine weltoffene, freie und multikulturelle Gesellschaft. In Zukunft werde man noch intensiver daran arbeiten, das innerhalb und außerhalb des Vereins deutlich zu machen. Außerdem betonte der Schalke-Vorstand nochmal, dass er sich immer und überall entschieden gegen Rassismus und jede Form von Diskriminierung stelle.

Hier gibt es die Erklärung des Vorstands zum Nachlesen

In der Sitzung des Schalker Ehrenrates hatte Tönnies gestern Abend erklärt, dass er nach seiner umstrittenen Aussage über Afrikaner seine Ämter im Aufsichtsrat für drei Monate ruhen lassen will. Das Gremium war zu dem Ergebnis gekommen, dass der Vorwurf des Rassismus unbegründet sei. Tönnies habe aber gegen das Diskriminierungsverbot in der Vereinssatzung und im Leitbild des Vereins verstoßen. Kommende Woche steht das Thema auch nochmal auf der Tagesordnung der DFB-Ethikkommission.

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