Schalke: Tönnies-Aussagen weiterhin auf Agenda des DFB

Die DFB-Ethikkommission wird sich auch nach der Entscheidung des Schalker Ehrenrats noch mit den Aussagen von Clemens Tönnies beschäftigen. 

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Der Fall steht weiter auf der Tagesordnung der Sitzung kommende Woche Donnerstag, sagt der Vorsitzenden des Gremiums. Allerdings könnten die Mitglieder aber auch zügig entscheiden, das Thema für sich zu den Akten zu legen. Die Schalker Ehrenratssitzung gestern Abend hatte ergeben, dass Tönnies sein Amt als Aufsichtsratschef nach seinen umstrittenen Aussagen über Afrika für drei Monate ruhen lassen will. Das Gremium kam zu dem Ergebnis, dass der Vorwurf des Rassismus gegenüber Tönnies unbegründet sei. Er habe aber gegen das Diskriminierungsverbot in der Vereinssatzung und im Leitbild des Vereins verstoßen. Die DFB-Ethikkommission kann selbst kein Urteil fällen. Das dreiköpfige Gremium kann aber Anklage erheben. Darüber entscheidet dann ein DFB-Gericht. 

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