Schalke-Trainer Wagner äußert sich zur Causa Tönnies

Die Causa um die rassistischen Äußerungen von Clemens Tönnies ist weiter Thema beim FC Schalke 04. Vor dem Pflichtspielauftakt im DFB-Pokal am Samstag hat sich auch Trainer David Wagner geäußert.

Schalke-Trainer David Wagner
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Wagner: "Wenn eine Person des öffentlichen Lebens einen Fehler gemacht hat, der zu verurteilen ist und nicht vorkommen darf, aber danach tiefste Reue zeigt, dann hat dieser Mensch eine Chance verdient, zu zeigen, dass er es besser kann." Man habe das Thema auch mit der Mannschaft besprochen. "Jeder hatte die Möglichkeit, Gehör zu fanden", sagte Wagner. In Bezug auf mögliche Fan-Proteste sagte er weiter: "Davor habe ich keine Sorge. Wenn es zu solchen Aktionen kommt, dann respektiere ich das. Aber ab 15:30 Uhr gilt es nur, die Mannschaft zu unterstützen. Da appelliere ich, dass das zu geschehen hat."


DFB-Ethikkommission berät in der Sache Tönnies

Wagner betonte, dass seine Aussagen unabhängig von dem Sachverhalt rund um Clemens Tönnies gemeint waren. Der hatte vor einer Woche rassistische Äußerungen am Tag des Handwerks in Paderborn getätigt. Daraufhin hatte Tönnies dem Ehrenrat auf Schalke angeboten, sein Amt als Aufsichtsratschef auf Schalke für drei Monate ruhen zu lassen. Am 15. August wird auch noch einmal die DFB-Ethikkommission im Fall Tönnies beraten.

Wagner im O-Ton

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