Scharfschützen sollen bis zu 10.000 Kamele erschießen

Mehrere Medien berichten übereinstimmend, dass die Herden das bereits knappe Trinkwasser gefährden.

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Ein durstiges Kamel kann in nur 15 Minuten bis zu 200 Liter Wasser trinken. Aufgrund der extremen Dürre hat Australien jetzt drastische Maßnahmen ergriffen und mit der Zwangstötung von bis zu 10.000 Kamelen begonnen. Die riesigen Herden sind auf der Suche nach Wasser und Nahrungsmitteln bis in die entlegenen Ortschaften der Ureinwohner vorgedrungen. Dort verschmutzen sie das ohnehin schon knappe Trinkwasser und plündern die Lebensmittelvorräte.

Das Umweltministerium des Bundesstaates betonte, dass die Tötung der Kamele nach höchsten Tierwohl-Standards abläuft.

Kamele gelten in Australien als Plage

Bei ihrer Suche nach Nahrung zertrampeln sie die natürliche Flora. In letzter Zeit seien wegen der Dürre so viele Tiere in das Gebiet geströmt, dass man ihnen nicht mehr Herr geworden sei. Das teilte das Umweltministerium mit.

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