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"Schwarze Emscher" ist Geschichte
© Andreas Fritsche / EGLV
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"Schwarze Emscher" ist Geschichte

Das Wasser der Emscher bei uns wird immer sauberer.

Veröffentlicht: Samstag, 24.01.2026 07:00

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  • Abwasser fließt im unterirdischen Kanal
  • Modernes Monitoring-System misst Wasserqualität
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Seit 2022 wird kein Abwasser mehr in die Emscher geleitet, seitdem hat sich die Wasserqualität stetig verbessert, das zeigen die regelmäßigen Untersuchungen der Emschergenossenschaft. Im Emscherwasser gibt es immer weniger Schadstoffe, mehr Sauerstoff und mehr Artenvielfalt. Doch der Fluss ist noch nicht gesund. Bis zum kommenden Jahr soll das Wasser der Emscher aber zumindest in einem guten ökologischen Zustand sein. Die Emscher war über 170 Jahre lang ein offener Schmutzwasserfluss. Seit rund vier Jahren fließt dort wieder klares Wasser – ein Meilenstein nach 30 Jahren intensiver Bauarbeiten. Mit 430 Kilometern neuer Abwasserkanäle, vier Kläranlagen und drei Pumpwerken wird das Abwasser nun unterirdisch abgeleitet. Ein modernes Monitoring-System misst rund um die Uhr die Wasserqualität. Acht Messstationen liefern Daten zu Sauerstoffgehalt, Temperatur und Nährstoffen. Diese kontinuierliche Überwachung ist essenziell für die weitere Sanierung und den Schutz der wiederkehrenden Artenvielfalt.

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