Sexualstraftaten steigen - meist kennen sich Täter und Opfer

In unseren drei Städten ist die Zahl der Sexualstraftaten im letzten Jahr angestiegen, das geht aus der gestern vorgestellten Kriminalitätsstatistik hervor.

Meist kennen sich Täter und Opfer vor der Tat, weshalb 80-85 % der Fälle aufgeklärt werden können. Recklinghausens Polizeipräsidentin Friederike Zurhausen betonte, Ziel müsse sein, einen sexuellen Missbrauch so schnell wie möglich zu erkennen, zu unterbinden und den Opfern zur Seite zu stehen. In Gelsenkirchen ist vor allem die Zahl der Taschendiebstähle im Vergleich zu den restlichen Städten in NRW außergewöhnlich hoch. Die Polizei Gelsenkirchen wird dieses Thema in diesem Jahr verstärkt angehen, ebenso will die neue Polizeipräsidentin Britta Zur gegen Angriffe auf Polizisten "ganz konsequent vorgehen".

Insgesamt so sicher wie lange nicht

Trotz dieser Entwicklung ist die Gesamtkriminalität in Bottrop und Gelsenkirchen im Vergleich zum Vorjahr zurückgegangen. Damit ist sie in Bottrop auf dem niedrigsten Stand seit 10 Jahren, in Gelsenkirchen sind es sogar 20 Jahre. In Gladbeck ist die Zahl zwar gestiegen, ist aber immer noch auf dem zweitniedrigsten Stand seit 10 Jahren. 

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