
- Entwürfe sind im Hans-Sachs-Haus ausgestellt
- Hauptmieter wird das Berufskolleg für Technik und Gestaltung
Ein dänisches Architekturbüro hat den Wettbewerb gewonnen und sich gegen mehr als 40 Mitbewerber durchgesetzt. In das Gebäude soll vor allem das Berufskolleg für Technik und Gestaltung einziehen. Dort, wo früher das Zentralbad Gelsenkirchen stand, lernen mehr als 2.200 Schülerinnen und Schüler in Bereichen wie Ingenieurwesen, Medien und Design. Nach Angaben der Stadt sind außerdem Räume für die IHK Nord Westfalen geplant. Dazu kommen Ideen wie ein Maker Space, also eine offene Werkstatt, eine Campus-Gastronomie und Angebote zur beruflichen Orientierung.
Viel Holz für den Gelsenkirchener Bildungscampus
Der Entwurf setzt auf eine Holz-Hybridbauweise. Das Holz soll auch außen und innen sichtbar bleiben. Geplant sind außerdem Terrassen, Balkone und begrünte Bereiche. Besonders wichtig ist der Stadt Gelsenkirchen dabei das offene Erdgeschoss. Dort soll es ein großes Foyer, einen Treffpunkt für die Öffentlichkeit und Werkstätten geben. So sollen Campus und Stadt stärker zusammenkommen.
Wer sich die Entwürfe selbst ansehen will, kann das im Hans-Sachs-Haus machen: Dort läuft vom 1. Juni bis zum 9. Juli eine Ausstellung mit den Beiträgen der letzten Auswahlrunde. Der Eintritt ist frei.


