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"Soko Jugend" in Gelsenkirchen im Einsatz
© Polizei Gelsenkirchen
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"Soko Jugend" in Gelsenkirchen im Einsatz

Bei einem erneuten Einsatz der "Soko Jugend" wurden in Gelsenkirchen viele Gespräche mit Kindern und Jugendlichen geführt. Außerdem wurden 80 Kinder und Jugendliche kontrolliert, rund due Hälfte von ihnen wurden auch durchsucht.

Veröffentlicht: Montag, 17.11.2025 06:00

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  • Jugendliche sprechen von sich aus über die "Messerproblematik"
  • 25 Vapes sichergestellt und 19 Platzverweise ausgesprochen
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Weniger Kriminalität unter Kindern und Jugendlichen in Gelsenkirchen. Das ist das Ziel der recht neu gegründeten "Soko Jugend". Seit April 2024 abreiten viele Gelsenkirchener Behörden in dieser Soko zusammen - dabei sind unter Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen der Stadt und und der Polizei. Am Freitag (14.11.) - kurz vorm Wochenende - war die Soko in Gelsenkirchen wieder im Einsatz. Fast 8 Stunden waren Einsatzkräfte in Uniform und auch in Zivil in Gelsenkirchen unterwegs. Auf der Tagesordnung standen Gespräche zur Prävention, aber auch Kontrollen.

Gespräche gab es zum Beispiel im Jugendzentrum in Schaffrath und in Erle. Die Beamten wollen dadurch eine Vertrauensbasis zwischen den Jugendlichen und der Polizei aufbauen - Hemmschwellen sollen sinken. Im Jugendzentrum auf der Frankampstraße haben einige Jugendliche laut Polizei von sich aus die "Messerproblematik" innerhalb ihrer Altersklasse angesprochen. Außerdem waren die Einsatzkräfte an typischen Treffpunkten in der ganzen Stadt unterwegs. Sie haben insgesamt 80 Personen kontrolliert, knapp über die Hälfte wurde auch durchsucht. Es wurden unter anderem 19 Platzverweise ausgesprochen und 25 Vapes sichergestellt. Über ein Dutzend Berichte gingen ans Jugendamt - Inhalt waren verschiedene Beobachtungen und Feststellungen. Auch die Kripo war dabei. Sie hat fünf Gefährderansprachen und vier erkennungsdienstliche Behandlungen ausgesprochen. Außerdem wurden zwei Wohnungen durchsucht, auf die die Einsatzkräfte im Rahmen des letzten Einsatzes der SOKO Jugend aufmerksam geworden waren. 

Mit dabei war auch zum ersten Mal Kriminaloberrat Benjamin Thom, er hat den Einsatz geleitet. Innerhalb der Soko gebe es ein großes Engagement und eine große Einsatzbereitschaft. Daher sei er zuversichtlich, dass die bestehenden Strukturen in den kommenden Monaten erfolgreich weiterentwickelt werden und dass so die Kinder- und Jugendkriminalität in Gelsenkirchen weiter erfolgreich bekämpft werden kann. 

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