
- Polizei richtet Hotline zur Terminkoordinierung ein
- Aussage für Geschädigte bleibt freiwillig
Nach der Sparkasse will jetzt auch die Polizei mit den Schließfachbesitzern und damit den Opfern des spektakulären Einbruchs sprechen. Dazu sind alle Betroffenen aufgerufen sich über eine extra eingerichtete Telefonnummer (0209 365 1661) einen Vernehmungstermin zu machen. Die Polizei betont, dass sich alle Opfer aktiv melden müssen, von Polizeiseite wird niemand kontaktiert. Die Vernehmungen der über 3000 betroffenen Schließfachbesitzer stellt die Polizei vor logistische Herausforderungen: Aab der kommenden Woche sind zum Beispiel extra Büroräume angemietet und zahlreiche Polizisten und Polizistinnen ausschließlich für die Gespräche abgestellt. Die Gelsenkirchener Polizei erhofft sich durch die Informationen neue Ansätze bei den Ermittlungen. Gleichzeitig bekommen die Geschädigten vor Ort Informationen zum Opferschutz.
Für einen besseren Ablauf der Gespräche bittet die Polizei Folgendes zu berücksichtigen:
- Vereinbaren Sie bitte zwingend einen Termin über die oben
genannte Telefonnummer. Kommen Sie nicht unangekündigt für eine
Vernehmung zur Polizei.
- Kommen Sie als Geschädigte oder Geschädigter bitte möglichst
allein, sofern dies möglich ist.
- Bringen Sie bitte unbedingt Ihren Schließfach-Vertrag mit.
- Sollten Sie Unterlagen, Dokumente oder Beweise zu den
Gegenständen aus Ihrem Schließfach besitzen, bringen Sie diese
bitte ebenfalls mit.
- Wir bitten um Verständnis, dass sich die Befragungen allein
aufgrund der Anzahl von rund 3000 Geschädigten mehrere Wochen
hinziehen werden.
- Nicht geschädigte Personen, die Hinweise zum Fall geben möchten,
wenden sich bitte weiterhin ausschließlich an die bereits
bekannte Telefonnummer 0209 365 8112.