
- Beschwerden und Konflikte seien gesunken
- Sozialarbeit soll auf andere Stadtteile ausgeweitet werden
Nach Angaben der Stadt haben sich die Projekte „Gemeinsam für Horst“ und „Gemeinsam für Rotthausen“ bewährt. Die Stadtspitze will sie nicht nur fortführen, sondern auch auf andere Stadtteile ausweiten – genannt werden zum Beispiel Schalke-Nord und Bulmke-Hüllen.
Kern des Ganzen: verschiedene Ämter und Träger arbeiten enger zusammen als früher. Laut Stadt geht es dabei um Ordnung, Sozialarbeit, Jugendhilfe, Stadtplanung und die Wohlfahrtsverbände wie Diakonie und AWO. Dadurch sollen Konflikte im Viertel schneller erkannt und besser gelöst werden.
In Horst und Rotthausen wurden laut Stadt mehrere Problemhäuser aufgekauft – vier in Horst, fünf in Rotthausen. Plätze und Straßen werden schöner gemacht, zum Beispiel der Ilse-Kibgis-Platz in Horst oder die Lothringer Straße in Rotthausen. So sollt ihr euch im eigenen Viertel wohler fühlen.
Wichtig ist der Stadt auch die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen. Nach ihren Angaben gab es im vergangenen Jahr über 3.700 Kontakte zu jungen Menschen im Alter von 6 bis 17 Jahren. Es geht dabei um Unterstützung, Freizeitangebote und bessere Chancen auf Bildung und Teilhabe.
Dazu kommen mehr als 4.800 Beratungen, rund 220 Hausbesuche und fast 40 Info-Veranstaltungen direkt in den Quartieren. Die Stadt führt an, dass sich das auch in den Beschwerden widerspiegelt: In Horst sind sie 2025 laut Stadt von 142 im Januar auf 14 im Dezember gesunken, in Rotthausen von 184 auf 13.