
- Kommunen sind "am Limit" und fordern mehr Unterstützung
- Vor allem die Integration der Menschen koste viel Geld
Auf dem Flüchtlingsgipfel in Berlin sprechen Bund und Länder darüber, wie die Unterbringung und Betreuung der Hilfesuchenden in Zukunft bezahlt werden sollen. Der Deutsche Städte- und Gemeindebund drängt auf mehr Unterstützung: Weil immer mehr Geflüchtete kämen, seien die Kommunen am Limit.
Auch bei uns steigen die Zahlen laufend: Allein in Gelsenkirchen leben aktuell 13.700 Geflüchtete - die meisten aus Syrien und der Ukraine. Vor allem für die Integration der Menschen seien große Investitionen nötig, hat uns ein Sprecher der Stadt gesagt. In Bottrop sind in den ersten vier Monaten des Jahres über 300 neue Geflüchtete angekommen. Die Stadt hat seit dem letzten Jahr mehrere neue Unterkünfte gebaut. Bei der Stadt Gladbeck sind aktuell knapp 1.100 Geflüchtete registriert - die Lage sei sehr dynamisch, heißt es aus dem Rathaus. Das Land plant aktuell, in einem Gladbecker Hotel eine zentrale Flüchtlingsunterkunft für bis zu 620 Menschen einzurichten.
Länder und Kommunen fordern beim Flüchtlingsgipfel heute mehr Geld vom Bund. Es soll aber auch darum gehen, wie weitere Flüchtlingswellen in Deutschland verhindert werden können.