
- Streit um Fahrzeugverbot
- Händler streiken aus Solidarität
Die SPD-Ratsfraktion fordert, die neue Regelung sofort auszusetzen. Nach Angaben der SPD informierte die Stadt die Händler erst am Dienstag (15.9.) über die Änderung. Seit Mittwoch (16.9.) dürfen auf dem Heinrich-König-Platz in der Altstadt keine Fahrzeuge mehr an den Ständen stehen. Seit Donnerstag (17.9.) gilt das auch am Markt in Buer. Betroffen sind laut SPD auch Fahrzeuge, die bisher als Schutz vor möglichen Überfahrten dienten.
Nur noch drei Stände in der Altstadt
Auf dem Heinrich-König-Platz waren am Mittwoch laut SPD nur drei Stände aufgebaut. Der Kommunale Ordnungsdienst habe die verbliebenen Händler aufgefordert, ihre Fahrzeuge wegzufahren.
In Buer blieben einige Händler am Donnerstag ganz zu Hause. Andere bauten zwar auf, öffneten ihre Stände aber aus Solidarität nicht. Wenn ihr dort einkaufen wolltet, standet ihr deshalb teilweise vor geschlossenen Verkaufsständen.
Die SPD kritisiert außerdem den kurzen Vorlauf. Viele Händler seien für die Lagerung ihrer Waren auf die Fahrzeuge direkt am Stand angewiesen.
Die Fraktion fordert jetzt eine gemeinsame Lösung mit den Händlern, der City Initiative und dem Betreiber Gelsendienste. Ob das Fahrzeugverbot geändert wird und wann beide Feierabendmärkte wieder vollständig stattfinden, ist noch offen.