Stromanbieter pleite - Tipps der Verbraucherzentrale Gelsenkirchen

Wegen der steigenden Energiepreise haben immer mehr Stromkunden bei uns das Problem, dass ihr Anbieter Insolvenz anmeldet oder die Preise drastisch anzieht.

Bleibt die Belieferung aus, springt der Grundversorger ein – in Gladbeck, Bottrop und Gelsenkirchen ist das die ELE. Das Unternehmen meldete Ende vergangenen Jahres rund 4.800 Kunden des insolventen Anbieters Stromio, die jetzt in der Ersatzversorgung sind.

Wer bei der ELE in der Ersatzversorgung ist, sollte dort auch vorerst bleiben. Das rät die Verbraucherzentrale Gelsenkirchen. Einen neuen Anbieter zu finden, sei in der momentanen Situation mehr als schwierig. Viele Versorger würden wegen der unklaren Lage bei den Energiepreisen keine Neukunden mehr aufnehmen.

Trotz Preisgarantie erhöhen manche Anbieter die Preise

Außerdem sei die ELE im Gegensatz zu anderen Anbietern noch deutlich günstiger. Etwas mehr als 30 ct/kwh fallen dort an. Andere Energieversorger verlangten laut Verbraucherzentrale teilweise das Dreifache. Auch bei bereits bestehenden Verträgen würden manche die Preise entsprechend anziehen, obwohl vertraglich eine Preisgarantie festgelegt wurde. In so einem Fall sollten Betroffene sofort die Einzugsermächtigung widerrufen, den Versorger darüber informieren und nur das zahlen, was vertraglich vereinbart wurde.

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