Totes Baby aus Gelsenkirchen: Pflegevater gibt Schütteln zu

Im Prozess um den gewaltsamen Tod eines Säuglings aus Gelsenkirchen hat der angeklagte Pflegevater zum Teil gestanden.

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Vor dem Landgericht Hagen gab der 30-Jährige jetzt zu, den einjährigen Jungen geschüttelt zu haben - laut eigener Aussage, um ihn zu beruhigen. Er habe den Kleinen weder verletzen, noch töten wollen. Laut Anklage soll der Heizungsbauer außerdem mit einem Staubsaugerrohr auf den Kopf des Pflegekindes eingeschlagen haben - daran will der 30-Jährige sich aber nicht mehr erinnern können. Er sei erst wieder zu sich gekommen, als das Kind gekrampft habe. Der einjährige Junge war kurz nach der Geburt aus seiner Familie in Gelsenkirchen herausgenommen und in einer Pflegefamilie in Plettenberg untergebracht worden. Die leiblichen Eltern des Jungen treten in dem Prozess als Nebenkläger auf. Ende August geht die Verhandlung weiter. 

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