Anzeige
Der ausgetrocknete gerissene Boden spiegelt die Trockenheit wider (Symbolbild).
© Steve Bauerschmidt – stock.adobe.com
Der ausgetrocknete gerissene Boden spiegelt die Trockenheit wider (Symbolbild).
Teilen:

Trockenster Juli bei uns seit mehr als 90 Jahren

Rund um die Emscher ist im vergangenen Monat ein historischer Negativrekord gebrochen worden.

Veröffentlicht: Dienstag, 04.08.2026 15:55

Anzeige
  • Ausgetrocknete Böden erhöhen die Überflutungsgefahr bei Starkregen
  • Behörden fordern mehr Schwammstädte zur Wasserspeicherung

Anzeige

Der Juli war in Gladbeck, Bottrop und Gelsenkirchen so trocken wie noch nie seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 1931. Das meldet die Emschergenossenschaft. Im Emscher-Gebiet fielen im Schnitt nur rund elf Millimeter Regen. Normal wären über achtzig Millimeter. An nur sieben Tagen gab es überhaupt Niederschlag. Die Experten warnen vor den Folgen: Bäche haben weniger Wasser und Sauerstoff, und extrem trockene Böden können bei plötzlichem Starkregen schnell zu Überschwemmungen führen. Um gegenzusteuern, wollen die Verbände das sogenannte Schwammstadt-Prinzip weiter vorantreiben, bei dem Regenwasser vor Ort gespeichert wird.

Anzeige
Anzeige
Anzeige